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Wenn man sich heute Morgen am HB in Zürich nur schwer durch die Menschenmenge ringen konnte, hatte das einen guten Grund. Im Zuge einer Werbeaktion von der Kampagne für das bedingungslose Grundeinkommen wurden 10‘000 10-er Noten verteilt. Der Andrang war entsprechend gross – genauso wie der Medienrummel, der seit Ankündigung der Aktion bis nach der Verteilung anhält. Eine gelungene Kampagnenaktion also?

Mit dem Entscheid, dass dem Joint Venture die zielgruppenspezifische Werbung verwehrt bleibt, ist die Werbeallianz zwischen Ringier, Swisscom und der SRG eigentlich hinfällig. Dies sieht auch Andreas Häuptli vom Schweizer Medienverband so: «Ohne zielgruppenspezifische Werbung macht die Allianz keinen Sinn». Die potentiellen Synergien können so nicht ausgeschöpft werden und die eingesetzten Werbebudgets verpuffen. Zielgruppenspezifische Werbung ist wegleitend für die Zukunft und wird früher oder später von ausländischen Medien umgesetzt werden. Springt die Schweiz auf diesen Zug nicht auf, ist er abgefahren.

Während der Vermischung von redaktionellem und werblichem Inhalt mit mehr Transparenz entgegnet wird, scheinen Soziale Netzwerke nach wie vor und immer mehr dunkle Gassen ohne Gesetze zu sein. Wie in den Medien gerade heiss diskutiert wird, sind sogenannte Social Bots weit verbreitet. Von blossem Auge meist nicht von echten Sozialen Profilen zu unterscheiden, treiben sie als Meinungsverbreiter ihr Unwesen auf Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter und beeinflussen die Menschen als Propagandainstrument. Hier ist der Punkt, an dem Verantwortung aufhört, wo sie eigentlich schon lange hätte beginnen sollen. Doch es zeigt sich, dass die Menschen gerade jetzt, wo die Flüchtlingsdebatte, die Abstimmung über massive Gesetzesänderungen und die Diskussion über reale Aufklärung der Menschen so aktuell wie noch nie ist, vermehrt echte und vor allem ehrliche Kommunikation verlangen.

Liebe Partner, Freunde, Kolleginnen und Kollegen

Zum ersten Meeting der Diskussionsreihe KONTXTALKS am 28. Januar im Au Premier am HB in Zürich traf sich in der vorvergangenen Woche ein knappes Dutzend von Fachleuten aus den Bereichen, Kommunikation, Marketing und CSR. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

 

Der 50. Superbowl liegt hinter Amerika - und hinter der Welt. Obwohl ausserhalb von Amerika American Football weder Tradition noch grossen Bekanntheitsgrad geniesst, ist der Superbowl nebst der Fussball WM wohl eines der grössten Sportevents überhaupt. Doch es sind nicht die Spielergebnisse, an die man sich hierzulande erinnert. Es sind die millionenschweren Werbespots, die Showeinlagen von Promis auf der Tribüne, die berühmte Halbzeitshow und das skandalöse Verhalten von einigen Spielern über die gesprochen wird. Superbowl – der Medienevent, bei dem es sogar für Qualitätszeitungen wie der NZZ legitim zu sein scheint, über das Outfit von Spieler Cam Newton anstatt seiner sportlichen Leistungen zu schreiben. Was einmal ein Sportevent war, ist heute zum Medienevent mutiert. Der Superbowl wurde zu einer Arena:  Von Medien und Werbetreibern dominiert und zur Vermarktungsplattform genutzt.

Ein erwachsener Mensch muss sich täglich um die 10‘000 Mal entscheiden – seien es kleine oder grosse, private oder berufliche Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Stellen Sie sich vor, es gäbe ein kleiner Roboter, der Sie durch den Tag begleiten würde und Ihnen mindestens die Hälfte der Entscheidungen abnehmen würde. Klingt fantastisch? Ist es auch - und sogar Realität. Kommunikative Trends für das Jahr 2016 sind stark von technologischen Neuerungen geprägt. Sie alle versprechen eine Zukunft der personalisierten, immer spezifischer werdenden Kommunikation. Speziell entwickelte Algorithmen, vernetzte Applikationen und Geräte sind wegweisend und versprechen sowohl Produktvertreibern wie auch anderen Unternehmen keine Leerläufe der Kommunikation mehr. Spezifische Kommunikation wird in Zukunft nicht nur unabdinglich sondern sogar noch leichter umsetzbar.

Es ist Weihnachtszeit, die Zeit im Jahr an der nicht nur Familientreffen und grosse Festessen die Herzen erwärmen sondern vor allem die Geschenke. Der Kaufrausch ist in der westlichen Welt in keinem anderen Monat so gross wie im Dezember. Dies entgeht auch der Werbeindustrie nicht. Die Weihnachtswerbung boomt – doch wie kann Werbung überhaupt noch funktionieren in einer Zeit, in der es so viel Werbung gibt wie niemals sonst?

Zeitungssterben: Was wie eine pathetische Parole klingt, ist in Tat und Wahrheit gar nicht realitätsfern. Die Zeiten, in denen das Zeitunglesen noch angesehen war und einem gewissen sozialen Status zugesprochen wurde, sind unumstritten vorbei. Realität ist: Die Auflagenzahl der Zeitungen nimmt kontinuierlich ab, Werbegelder gehen stetig verloren und die Leser wandern ab. Woran liegt das? Der heutige Leser und seine Bedürfnisse haben sich ausdifferenziert  - mit einem vorgefertigten Potpourri aus Artikeln gibt er sich nicht mehr zufrieden.

Am UNO-Gipfeltreffen Ende September 2015 verabschiedeten 150 Staats- und Regierungschefs gemeinsam die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Aus den bis 2015 geltenden 8 Millennium Goals wurden 17 ambitionierte Sustainable Development Goals.

Zum Launch unserer Agentur haben wir erläutert, warum wir am Wendepunkt eines neuen Kommunikationsverständnisses stehen, das dem Giesskannenprinzip in der Marken- und Unternehmens-Kommunikation eine klare Absage erteilt. Neugierig? Dann lesen Sie weiter.

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